Bienenweide

Diese Biene verschwindet im Blütenmeer. Erste Pollen hat sie transportfertig an ihre Beinchen gepackt.
Mit den Beinchen voraus nimmt diese Biene ihre Landeposition ein.

Wenn wir in diesen Tagen an unserer Garage vorbei gehen, hören wir ein Summen, als sei ein Bienenschwarm unterwegs. Bienen im Anflug, beim Wechseln der Blüte und beim Abtransport der Pollen und des Nektars in den Bienenstock sorgen für das gemütliche Geräusch. Herrlich!

Dabei vermerkt der Pflanzensteckbrief für die schattenliebende Kletterhortensie nur ein mäßiges Pollen- und Nektarangebot. Daher mag der große Andrang ein Hinweis auf fehlende Alternativen sein. Leute - pflanzt und sät mehr Blumen!

Als grüne Wand verkleidet die Kletterhortensie unsere Garage. In diesen Wochen dient sie Bienen und Hummeln als Nahrungsquelle.

2 Kommentare

Tief versenkt diese Wildbiene ihren Rüssel in der Blüte einer Roten Taubnessel.

Eigentlich wollte ich ja heute die Völker nach Weiselzellen durchschauen und erste Stifte im Trogbeutenvolk entdecken, aber es regnet den lieben langen Tag. Also schreibe ich mal ein paar Zeilen über die Entwicklung der Blumenwiese, die ich im Frühjahr 2015 mit einer auf drei Jahre angelegten Blumenmischung eingesät habe. Sie hat uns (und vielen Nachbarn) über die Jahre viel Freude bereitet. Ab April wandelt sich das Bild fast wöchentlich. Pflanzenformen und Blütenfarben lösten sich abwechslungsreich ab. Doch nun, im 5. Jahr, ist nicht mehr so viel übrig geblieben. Aber einige Pflanzen haben sich gehalten oder säen sich weiter aus. Ganz stark sind dabei die Malven. Doch jetzt lasse ich Blumen sprechen:

Ich komme einfach nicht auf den Namen dieser Blume, deren üppige Blütendolden in etwa 1 m Höhe über der Wiese schweben. Sieht einfach toll aus! Danke an Joachim Eberhardt: Es ist das Hasenohr (Bupleurum).
Vereinzelt leuchtet die Wolfsmilch (Euphorbie) in hellem Grün.
Sogar ein paar Veilchen habe ich entdeckt.
Und klar: Löwenzahn ist auch dabei...

... und jetzt, regnet es nicht mehr und die Sonne wagt sich sogar hervor. Ab nach draußen!

Das ging aber schnell: Innerhalb eines Tages blühten sämtliche Apfelbäume. Das war in der vergangenen Woche. Es war sommerlich heiß, die Blüten verwelkten schnell. Zudem waren nur wenige Bienen zu sehen - vermutlich konnten die Bienen mit der rasanten Entwicklung nicht mithalten und haben noch zu wenige Flugbienen.
Gestern und heute dezimierten kräftige Gewitter die Blütenpracht. Ob eine Woche Blüte für eine gute Ernte ausreicht?

Königin "Marlene" stiftet jedenfalls fleißig. Habe schon mit der Schwarmkontrolle begonnen.
Vor allem Queen "Helene" in der Trogbeute legt ein gutes Tempo vor - ein riesiges Brutnest und der Honigraum war schon so schwer, dass ich Mühe hatte, ihn herunterzuheben. Sobald es das Wetter zulässt, werde ich etwas Druck herausnehmen und Ableger bilden.

Frisch geschlüpft: Ganz flauschig verlassen junge Bienen ihre Brutkammer.

2 Kommentare

Ein Fest fürs Auge und für Insekten: Beet mit Storchenschnabel, Lavendel und Sonnenhut.

Neulich abends haben wir unseren Sohn vom Ernteeinsatz vom Bauernhof meines Cousins abgeholt. Seine Frau hat nicht nur ein, sondern gleich zwei Händchen für Blumen. Ihr Bauerngarten, den sie am neuen Wohnhaus seit zwei, drei Jahren aufbaut, ist einfach herrlich und abwechslungsreich. Überall summte und krabbelte es, Bienen, Wildbienen, Schmetterlinge, Hummeln - alles da.
Habe mal einige Eindrücke in einer Collage zusammengefasst - zum Vergrößern bitte anklicken.

Geborgen in den Blütenblättern der Flockenblume sucht diese Bestäuberin nach ihrer Belohnung - süßem Nektar.

Meine Blumenwiese steht nun schon im dritten Jahr und überrascht mich schon den ganzen Sommer über mit einer bunten Blütenpracht.
Anfang Mai hatte ich das Schild aufgestellt und damit auch zunächst nur behauptet: "Hier blüht es für Bienen, Hummeln und Co." Da zweifelte ich angesichts des vielen Grases noch, ob Blümen durchkommen würden. Anfang Juni zeigte sich die Wiese in ihrer "weißen Phase" - strahlende Margeriten bestimmten das Bild.

Blumenwiese wechselt ihre Farbe
Einige Wochen später kamen blassrosafarbene Malven und weiße Schafgarbe hinzu. Steinklee, Echtes Leinkraut, Leimkräuter, Klatschmohn, Nachtkerze, Johanniskraut kamen nach und nach hinzu. So wechselte die Wiese Ende Juni ihre Farbe, bestimmt durch die Wiesenflockenblume Richtung blau/lila, wenige Tage  vor allem durch das Johanniskraut Richtung gelb. Ein Fest fürs Auge, für Insekten, Vögel und andere Kleintiere!

8 Kommentare

Wenn der Garten eine Beschilderung braucht, um ihn als "Garten" auszuweisen, dann sollte man schnellstens zum Spaten greifen und Blühendes pflanzen.

Kürzlich waren meine Tochter und ich unentschlossen, welchen Weg wir für unseren Spaziergang einschlagen sollte. Eine Münze in der Jackentasche brachte uns auf die Idee, zu losen. "Kopf" - rechts rum, "Zahl" - links rum, oder wie es so gerade passte. So liefen wir eine Strecke, die wir sonst selten gehen.
Bald fiel es uns auf - hier hat sich in der (Vor-) Gartengestaltung einiges getan, aber leider nicht zum Vorteil. Nach drei, vier Schotter-Gärten zückte ich mein Handy, um die Vorgärten festzuhalten. Meiner schlechten Handykamera ist die miserable Fotoqualität geschuldet. Aber, was soll ich sagen, die Gärten haben nichts besseres verdient...
Übrigens, die Liste des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft listet Bienenfreundliche Pflanzen für Balkon und Garten auf - das gibt es auch als App fürs Handy, sehr praktisch beim Pflanzenkauf. Wer sich beraten lässt, findet auch Pflanzen für einen pflegeleichten Vorgarten, die Insekten Nahrung und Kleingetier Unterschlupf bieten.

Blick nach vorne...
Blick zurück....
Einige Meter weiter die nächste Halde.
Und dies war dann zum Abschluss die Krönung: Damit kein Laub aufs Geröllfeld fällt, ist es mit einem Netz abgedeckt.

Die BeetSchwestern haben die Schotter-Gärten ebenfalls zum Thema gemacht. Nicht nur, dass Kies, Schotter und Steine keine Nahrung für Insekten bieten, in ihnen verlieren sich auch die Jahreszeiten.

Fast zwei Meter hoch
Mit der Sense ging es der Blumenwiese an den Kragen. Wegen der dicken Stängel war es eine Knochenarbeit, das wird mein Sohn bestätigen. Er hat die größte Fläche bearbeitet.

Teils zwei Meter hoch stand der Bewuchs auf der Blumenwiese. Würde diese Masse im Winter verfrieren und sich dann auf den Boden legen, kämen kaum neue Blumen hoch. Deshalb wurde es höchste Zeit zu mähen. Dabei haben die Blumen auch noch reichlich ausgesät. In den Haaren und an der Kleidung kletteten und klebten verschiedene Samen. Leider auch von der lästigen Ackermelde. Gegen das Kraut bin ich in diesem Sommer nicht angekommen. Zwar habe ich es auch einmal ausgerissen, aber wie sich jetzt zeigte, habe ich wohl viele Pflänzchen übersehen, die, nun groß und stattlich geworden, ihre Samen verstreuten. Da müssen die Distelfinken in diesem Jahr eben bodennah nach Samen suchen...

Wiesenmahd: Das Zusammenrechen war im Vergleich zum Mähen eine Kleinigkeit.
Nach einigen sonnigen Tagen war das Zusammenrechen des trockenen Schnittgutes eine Kleinigkeit.

Danke für die Hilfe
Leider gibt mein "Fuhr- und Werkzeugpark" nicht das nötige Material für eine Wiesenmahd her. Wie gut, dass es so nette Imker und Landwirte gibt. Imkerpatin Mechthild lieh uns zwei Sensen und war auch mit Auto und Anhänger zur Stelle, um das Schnittgut abzufahren. Das durften wir bei einem befreundeten Bauern in den Wald kippen. Dankeschön!
Bleibt noch zu sagen, dass ich auch im zweiten Jahr der Blumenwiese viel Freude daran hatte - alle paar Wochen blühten neue Pflanzen und veränderten das Aussehen.

2 Kommentare

Arbeiterin mit Pollenhöschen auf Rainfarn - Danke für die Blumenwiesenfotos an meine Nachbarin Tanja Wolf.
Arbeiterin mit Pollenhöschen auf Rainfarn - Danke für die Blumenwiesenfotos an meine Nachbarin Tanja Wolf.

Na, das ist doch mal ein netter Gruß! Eine junge Nachbarin genießt mit ihrem kleinen Sohn den Blick auf die Blumenwiese und meine Beuten. Sie hat mir mal erzählt, dass der Zweijährige jeden Morgen die Bienen begrüßt: "Guten Morgen, ihr Bienen" und abends verabschiedet: "Gute Nacht, ihr Bienen!"
Mit ihrer Handykamera hat sie diese schönen Bilder gemacht - ich bin neidisch! Makroaufnahmen gehen mit meinem Handy gar nicht...

Zwei Streifenwanzen vergnügen sich auf dem Fruchtstand der Wilden Möhre.
Zwei Streifenwanzen vergnügen sich auf dem Fruchtstand der Wilden Möhre.

DSC01685
Der Mittelmeerschneeball öffnet nur zögerlich seine Blüten. Diese Arbeiterin wackelt aufgeregt mit den Fühlern, als ob sie die Blüten nach Nektar abklopfen wolle.
Hier war jemand gierig und hat den gesamten Pollenkörper in den Stock getragen und dann leider fallen gelassen.
Hier war jemand gierig und hat den gesamten Pollenkörper in den Stock getragen und dann leider fallen gelassen. Zu welcher Pflanze gehören die Pollen?

Wenn meine Fotoausbeute zum Thema "Bienen auf Blumen" in diesem Frühjahr ein Maßstab für die Zahl der Bienenflugtage ist, dann gab es bislang nicht so viele. Es kann natürlich auch daran liegen, dass ich ausgerechnet während der idealen Bedingungen arbeiten musste....

Mittelmeerschneeball lockt
Verglichen mit den beiden Vorjahren, habe ich bislang nur selten die Kamera zücken können. Zwar schien die Sonne häufig, doch dazu war es durchgehende kühl (unter 10 °C) und windig. In den Nächten war es häufig frostig kalt. Wenn die Wetterprognosen stimmen, soll es auch bis zum Monatsende so bleiben. Deshalb bin ich sehr froh, dass ich endlich ein paar Bienen auf dem Mittelmeerschneeball in unserer Einfahrt fotografieren konnte. Wird der Strauch bei Flugtemperaturen von der Sonne beschienen, herrscht dort ein eifriges Gesumme.

Frühblüher im Garten
Neben der Christrose, die schon den ganzen Winter lang blüht, sind Krokusse und Schneeglöckchen die ersten Nektar- und Pollenspender in unserem Garten. Doch man darf sich nicht täuschen lassen, noch können die Bienen nicht genügend eintragen und die Königin hält sich mit dem Eierlegen noch zurück. Die Futterwaben in der Beute müssen noch bis Ende April reichen.
Das beschreibt auch der aktuelle Newsletter "Bienen@Imkerei": "Erforderlich sind mindestens 3 kg Futtervorrat je Brutmonat, was ca. 2 Futterwaben entspricht, plus zusätzlicher Reserve von 1 - 2 Waben".  Da muss ich bei Queen Helene aufpassen, hier kann es eng werden. Doch das Volk ist nicht so groß. Darauf setze ich jetzt.

DSC_3056
Blauer Himmel, offene Blüten: Die Kornelkirsche in unserer Nachbarschaft wird gerne angeflogen und spendet Pollen.

2 Kommentare

Links die Post von "Ackerbau in Pankow" mit Tomatensaat - rechts meine Antwort mit Blumensaat.
Links die Post von "Ackerbau in Pankow" mit Tomatensaat - rechts meine Antwort mit Blumensaat.

Seitdem ich über meine Bienen blogge, schaue ich manchmal auch, wer links und rechts von mir so blogt. Gerne besuche ich Herrn Ackerbau auf seiner Seite "Ackerbau in Pankow", weil er einen Blick für die kleinen Dinge hat, über Absonderlichkeiten rätselt, ewige Baustellen dokumentiert und herrlich über seine Dienstreisen schreibt. Seine ackerbaulichen Tätigkeiten konzentrieren sich vor allem auf den Anbau von Gemüse.
Kürzlich ging´s bei ihm um den diesjährigen Start seiner Tomatenzucht, und in dem Zusammenhang bot er an, einige seine Sämereien an treue Leser zu verschicken.  Kaum angefragt, schon landete drei Tage später ein Briefchen mit Samen für vier verschiedene "Nasch-Tomaten" in unserem Briefkasten. Super! Vielen Dank!
Retour ging von mir eine Sendung mit Blumensamen für die Bienenweide - gesammelt in unserem Garten und auf der Blumenwiese vor dem Bienenstand; geschickt in der Hoffnung, dass Herr Ackerbau neben Gemüse auch Blumen wie Akelei, Phacelia und Klatschmohn duldet....
Ein netter Austauch! Zu geschenkten Pflanzen oder, wie in diesem Fall, Sämereien hat man doch einen direkten Bezug und achtet sie noch mehr als irgendwo gekaufte Pflanzen, also ich jedenfalls.
Übrigens habe ich kürzlich einen kleinen Schwarm von sieben Distelfinken beobachtet, die sich bei frostigem Wetter über die Samenstände in unserer Blumenwiese hermachten.

Sonnenblumen sauber ausgeputzt. Die Samen werden im Frühjahr auf der Blumenwiese landen.
Sonnenblumen sauber ausgeputzt. Die Samen werden im Frühjahr auf der Blumenwiese landen.

Dieser Post sollte eigentlich schon vor zwei Wochen erscheinen, aber da kamen ja die Milben dazwischen. Unter den Tisch fallen lassen möchte ich ihn aber auch nicht.... Es geht noch einmal um die Blumenwiese.
Wie ich schon angemerkt habe, fallen Distelfinken, Erlenzeisige und Co. über die Samenstände in der Blumenwiese her. Mein Vater - erfahrener Landwirt - riet mir, selbst Samen zur Wiederaussaat im nächsten Jahr zu sammeln, bevor die Vögel "alles" weggepickt haben.
Diese Befürchtung teile ich nicht ganz. Es werden schon genug Samen heruntergefallen sein, die den Winter überstehen oder die Kälte sogar benötigen, um im Frühjahr zu keimen. Trotzdem habe ich etwas Saatgut "geerntet". Schaut her, wie wunderschön sie sind:

Von links nach rechts: Ringelblume, Malve, Flachs, Wilde Möhre, Nelke, Taubenkropfleimkraut, Phazelia.
Von links nach rechts: Ringelblume, Malve, Flachs, Wilde Möhre, Nelke, Taubenkropfleimkraut und Phazelia.

Saatgut von F1-Hybriden taugt nicht
Hoffentlich gehen auch die Sonnenblumen auf. Im vergangenen Jahr hatte ich zwei handvoll ausgesät, die ich selbst gesammelt hatte. Doch gewachsen ist kaum etwas und groß geworden ist nur eine einzige Sonnenblume in unserem Garten.
Ich schätze, es waren Hybridpflanzen. Dass sich Hybride nicht vermehren, wusste ich, der Grund dafür wurde kürzlich in dem Film "Die Saatgut-Retter - Im Kampf gegen die Konzerne" gut erklärt.
Hier die Kurzform: Die Mutterpflanze und auch die Vaterpflanze wird über mehrere Generationen hinweg immer nur mit sich selbst befruchtet. Durch die Inzucht werden die Nachkommen immer reinerbiger, aber auch schwächer und anfälliger gegen Krankheiten. Bringt man jetzt aber Mutter- und Vaterpflanze zusammen, setzen sich oft positive Merkmale durch und es entstehen besonders leistungsstarke und widerstandsfähige F1-Nachkommen. Kreuzt man diese wieder miteinander, zeigen diese Nachkommen oftmals die schlechteren Eigenschaften der Eltern.
Deshalb ist mein Sonnenblumensaatgut wohl gar nicht erst aufgegangen, oder die Pflänzchen sind schon nach wenigen Wochen verkümmert.

Ein Blumenstrauß für die Blumenwiese - geschenkt von einer Nachbarin.
Ist der nicht schön? Ein Blumenstrauß für die Blumenwiese - geschenkt von meiner Nachbarin.

"Für Dich. Für die Blumenwiese!" Mit diesen Worte überreichte mir meine Nachbarin Marion diesen wunderschönen Blumenstrauß. Ich war sprachlos!
Sie wohnt direkt an der Blumenwiese, kann vom Küchenfenster aus darauf schauen und hat sich in diesem Sommer über die Blütenpracht auf der Wiese gefreut.
Auch ihr Vater wirft immer einen Blick darauf, wenn er zu Besuch kommt. Als Mitglied des Natur- und Vogelschutzvereins Haltern, hat er ein besonderes Auge auf die Vögel. In letzter Zeit konnte er häufiger Schwärme von Distelfinken beobachten, die die Samenstände abräumen.
Ich hätte nie erwartet, dass der Anlage der Blumenwiese etwas derart Verbindendes entstehen würde. Über den Sommer - und besonders während des Unkrautzupfens - haben sich doch einige Gespräche mit Nachbarn und Spaziergängern ergeben und der "Kaffeeklatsch mit Honig" auf der Wiese war besonders schön.
Nochmals, herzlichen Dank, Marion!
Jetzt hätte ich es fast vergessen schon vor einer Woche brachte ein Nachbar einen Eimer voll herrlicher Roter Boskop-Äpfel vorbei - wie gemalt. Auch dafür vielen Dank!