Wiesenmahd per Sense

Fast zwei Meter hoch
Mit der Sense ging es der Blumenwiese an den Kragen. Wegen der dicken Stängel war es eine Knochenarbeit, das wird mein Sohn bestätigen. Er hat die größte Fläche bearbeitet.

Teils zwei Meter hoch stand der Bewuchs auf der Blumenwiese. Würde diese Masse im Winter verfrieren und sich dann auf den Boden legen, kämen kaum neue Blumen hoch. Deshalb wurde es höchste Zeit zu mähen. Dabei haben die Blumen auch noch reichlich ausgesät. In den Haaren und an der Kleidung kletteten und klebten verschiedene Samen. Leider auch von der lästigen Ackermelde. Gegen das Kraut bin ich in diesem Sommer nicht angekommen. Zwar habe ich es auch einmal ausgerissen, aber wie sich jetzt zeigte, habe ich wohl viele Pflänzchen übersehen, die, nun groß und stattlich geworden, ihre Samen verstreuten. Da müssen die Distelfinken in diesem Jahr eben bodennah nach Samen suchen...

Wiesenmahd: Das Zusammenrechen war im Vergleich zum Mähen eine Kleinigkeit.
Nach einigen sonnigen Tagen war das Zusammenrechen des trockenen Schnittgutes eine Kleinigkeit.

Danke für die Hilfe
Leider gibt mein "Fuhr- und Werkzeugpark" nicht das nötige Material für eine Wiesenmahd her. Wie gut, dass es so nette Imker und Landwirte gibt. Imkerpatin Mechthild lieh uns zwei Sensen und war auch mit Auto und Anhänger zur Stelle, um das Schnittgut abzufahren. Das durften wir bei einem befreundeten Bauern in den Wald kippen. Dankeschön!
Bleibt noch zu sagen, dass ich auch im zweiten Jahr der Blumenwiese viel Freude daran hatte - alle paar Wochen blühten neue Pflanzen und veränderten das Aussehen.

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