Temperatur im Bienenstock: HEISS!


Fast vorbei sind sie, die heißen Tage. Doch am Mittwoch gaben die Arbeiterinnen bei Queen Marlene alles: Sie hocken auf dem Anflugbrett, hängen an der oberen Fluglochkante und schlagen mit den Flügeln was das Zeug hält. Wieder einmal ist es bei Außentemperaturen von annähernd 30 °C zu heiß in der Beute. Mit ihren Flügeln ventilieren die Bienen frische Luft hinein. Außerdem verdunstet drinnen die Ameisensäure, die ich vor einer guten Woche im Nassenheider Verdunster auf die Rähmchen gestellt habe. Das mögen die Bienen auch nicht.

Mit Ameisensäure gegen Varroamilben
Wer sich über den Verdunster informieren möchte, ist auf der Seite der Honigmacher richtig. Hier ist der Nassenheider ausführlich beschrieben.

Damit die Bienen den Verdunster nicht mit Propolis verkitten, habe ich ein Propolisnetz zwischen die Zargen gelegt - so kommt keine Biene an den Verdunster ran.

Der höchste Milbefall war im Ableger zu verzeichnen (leider habe ich es versäumt, ihn vier Wochen nach der Bildung mit Milchsäure zu besprühen). Bei Marlene und Helene hält sich der Milbenfall in deutlichen Grenzen. Allerdings gibt es auch Ameisen, die die eine oder andere Milbe wegtragen.

Ich bin sehr froh, dass ich mit der Ameisensäurebehandlung nun durch bin. Die hohen Temperaturen verlangten den Einsatz des kleinsten Dochtes. Glücklicherweise stiegen die Temparturen in der Zeit nicht über 30 °C. Jetzt geht es mit dem Auffüttern weiter.

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