Eingeengt und Wachs entnommen

Nach dem Einengen: Der untere Brutraum ist weg, jetzt dienen der frühere obere Brutraum und der Honigraum als Brutstätte.
Nach dem Einengen: Der untere Brutraum mit dem alten Wachs ist weg. Jetzt dienen der frühere obere Brutraum und der Honigraum als Brutstätte.
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Endlich ist die Imkerin fertig und die Bienen können nach Hause zurückkehren.

Damit hatte ich nicht gerechnet: Noch immer hält Marlene im unteren Brutraum ein recht großes Brutnest über vier Rähmchen vor. Genauso, wie es sich vor zwei Wochen schon zeigte.
Ich hätte erwartet, dass sie doch endlich - lehrbuchmäßig - nach oben gezogen wäre. Was also tun? Die Ameisensäurebehandlung und das Auffüttern möchte ich erst durchführen, wenn das Volk eingeengt ist. Und für Beides wird es allmählich Zeit.

Manche haben sich allerdings verflogen und bettelten nebenan um Einlass.
Sehr viele haben sich allerdings verflogen und bettelten nebenan um Einlass. Dort war´s einfach mal ruhig.

Brutwaben umgehängt
Also habe ich für die Brutwaben im oberen Honigraum Platz geschaffen und sie dorthin umgehängt. Dann den unteren Brutraum mit dem sehr dunklen Wachs weggenommen, den oberen Brutraum an seine Stelle gesetzt und den Honigraum oben drauf.
Jetzt blieb "nur" noch, die Bienen von den Waben zu fegen. Dazu habe ich eine leere Zarge (als Trichter) aufgesetzt und die Bienen abgestoßen. Da leider der Wassersprenger defekt ist - Kinder können den ja immer gebrauchen - sind natürlich viele Bienen aufgeflogen. Ruckzuck saßen sie auch wieder auf den Waben, die ich zum Abtransport in einer Zarge auf der Schubkarre platziert hatte. Also nichts, wie ab nach Hause. Dort habe ich den Kram erst einmal stehen gelassen, in der Hoffnung, die Bienen fliegen zurück zum Stock. Aber es wurden immer mehr. Also habe ich sie abermals abgefegt, die Schubkarre in den Holzschuppen, die Waben in die Garage und mit der Trichterzarge schließlich hinten rum ins Haus geflüchtet, weil vor der Garage zu viele Bienen flogen. So ein Gewiggel!

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