Der erste Honig im Glas – wunderbar!

 

Das kann sich doch sehen lassen: Unser erster Honig im Glas mit blumigem Etikett! Und wie der schmeckt! Einfach gut! (Heute können es nicht genug Ausrufezeichen sein....)
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Die Ausrüstung zum Honigabfüllen: Ein Abfülleimer mit Quetschhahn sowie frisch gespühlte und getrocknete Honiggläser. Schnell habe ich gemerkt, dass eine Digitalwaage gute Dienste tut.

Jetzt ist er in Gläsern abgefüllt, unser erster eigener Honig! Ein tolles Gefühl. Ich gebe ja zu, wir haben vorher schon einige Male probiert und auch schon winzige Probiergläschen verteilt.
Um das Abfüllen zu erleichtern, habe ich mir einen Hobok mit Quetschhahn zugelegt. Eine weitere Investition in unsere Imkerei, die wieder einmal Platz im Keller wegnimmt. Aber ich will ja nicht klagen. Der Honig ließ sich damit sehr gut einfüllen.
Mit etwas Übung gelingt es, ohne zu kleckern. Man muss nur den Augenblick nach dem Schließen des Hahnes abwarten, in dem der Honigfluss stoppt, der Honigfaden reißt und sich der Rest nach oben zieht. (Gibt es für dieses Verhalten eigentlich einen Namen?) In diesem Moment zieht man das gefüllte Glas weg und setzt ein frisches darunter.

Kostbarkeit in kleinen Gläsern

Unsere Ausbeute: 9 kg Honig abgefüllt in Gläsern - 1 kg haben wir vorher schon probiert.
Unsere Ausbeute: 9 kg Honig abgefüllt in Gläsern - 1 kg haben wir vorher schon probiert.

Da unsere Ernte nicht so groß ausgefallen ist, haben wir uns für 250-g-Gläser statt 500-g-Gläser entschieden. Unsere Ausbeute: 32 kleine und 2 große Gläser. Ich fürchte, sie werden ruckzuck an Nachbarn, Freunde und Familie verteilt sein.
Mir kommt der erste eigene Honig so kostbar vor: Ein Bienenjahr voller Höhen und Tiefen. Und dann die immense Arbeit unserer Bienen. Nicht umsonst spricht man vom Bienenfleiß.

Was ist Honig?

Wer jetzt noch wissen will, was Honig genau ist, der lese hier weiter. Die etwas dröge Definition aus der Honigverordnung:
"Honig ist der natursüße Stoff, der von Honigbienen erzeugt wird, indem die Bienen Nektar von Pflanzen oder Sekrete lebender Pflanzenteile oder sich auf den lebenden Pflanzenteilen befindende Exkrete von an Pflanzen saugenden Insekten aufnehmen, durch Kombination mit eigenen spezifischen Stoffen umwandeln, einlagern, dehydratisieren und in den Waben des Bienenstocks speichern und reifen lassen.
Honig besteht im Wesentlichen aus verschiedenen Zuckerarten, insbesondere aus Fructose und Glucose, sowie aus organischen Säuren, Enzymen und beim Nektarsammeln aufgenommenen festen Partikeln. Die Farbe des Honigs reicht von nahezu farblos bis dunkelbraun. Er kann von flüssiger, dickflüssiger oder teilweise bis durchgehend kristalliner Beschaffenheit sein. Die Unterschiede in Geschmack und Aroma werden von der jeweiligen botanischen Herkunft bestimmt."
Und, was ist Honig jetzt? Einfach lecker!

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