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Ein erstklassiges Brutnest entdeckten die Bienensachverständige und ich im Volk von Queen Marlene. Aus dem Futterkranz oberhalb der Brut entnimmt die BSV die Probe. Foto: Melanie Kalde

Am Freitag - bei lausigen 6 °C - hat unsere Bienensachverständige in Windeseile aus meinen drei Völkern eine Futterkranzprobe entnommen. Diese ist bereits auf dem Weg zum Fachzentrum Bienen und Imkerei nach Mayen, wo sie im Labor auf Sporen der Amerikanischen Faulbrut untersucht wird. Die Honigmacher erklären diese Untersuchung sehr gut: Futterkranzprobe auf Amerikanische Faulbrut. Über die Symptome und die Behandlung der Amerikanischen Faulbrut habe ich vor drei Jahren zwei Artikel geschrieben: Amerikanische Faulbrut erkennen und Amerikanische Faulbrut - Was tun im Verdachtsfall?. Wenn nach einigen Wochen - hoffentlich dauert es nicht sooo lange - ein negativer Bescheid kommt, kann ich damit beim Amtsveterinär ein Gesundheitszeugnis für meine Völker beantragen.

Faulbrutfälle in der Nähe
Die Imker in unserem Verein sind alamiert: Etwa 20 km von meinen Bienenstöcken entfernt wurden zwei Faulbrutfälle entdeckt. Andere Imker wohnen näher am Sperrbezirk, aus dem keine Bienen entfernt und hineingebracht werden dürfen. Besonders tragisch ist dies für einen jungen Berufsimker, der mit seinen Völkern in die Obstblüte wandern wollte. Hoffentlich treten keine weiteren Verdachtsfälle auf!

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Gähnende Leere: In den unverdeckelten Zellen sind keine Stifte oder Maden zu sehen.

Das sieht aber mau aus, im Brutnest von Queen Helene in der Trogbeute: Es ist gar keine Brut mehr da - alles geschlüpft und keine Eier nachgelegt. Man konnte schon am geringen Flugverkehr bei Sonnenschein sehen, dass etwas nicht stimmt. Ich nehme an, dass Queen Helene gestorben ist - warum auch immer. Ich habe sie weder auf den Waben, noch auf dem Boden der Beute gefunden.

Junge Brut zugesetzt
Wenn ein Volk ohne Königin - also weisellos - ist, kehrt der Schlendrian ein. Einerseits hat ein Teil der Bienen wenig zu tun, die Ammen sind sogar arbeitslos. Andererseits fehlt aber auch die Motivation zur geregelten Arbeit. Wozu Futter einholen, wenn noch etwas da ist und kein Nachwuchs nach Futter verlangt? Ein Glück, dass sich noch keine Arbeiterinnen zum Eierlegen aufgeschwungen haben. Diese Drohnenmütterchen können ja nur unbefruchtete Eier legen, aus denen ausschließlich Drohnen schlüpfen. Ein drohnenbrütiges Volk ist über kurz oder lang zum Sterben verurteilt. Denn die Männchen können sich nicht einmal selbst mit Futter versorgen.

Was also tun? Bei Queen Marlene sieht es besser aus. Dort gibt es ein gutes Brutnest und sogar ganz frische Brut. Aus den höchstens drei Tage alten Stiften können sich Bienen eine neue Könign ziehen. Deshalb habe ich eine solche Brutwabe zum Volk in die Trogbeute gegeben. Nun hoffe ich darauf, dass dort eine fitte Königin heranwächst. Auch ein Futterrähmchen habe ich noch dazu gegeben - wer weiß, wie lang der Müßiggang anhält? Und das kühle und nasse Wetter lädt auch nicht zum Pollensammeln ein.

Eine Könign braucht übrigens nur 16 Tage bis zum Schlupf, im Vergleich zur Arbeiterin (21 Tage) und zum Drohn (24 Tage) ist das sehr kurz. Es zeigt, wie wichtig die Königin für das Volk ist. Nach 16 Tagen ist die Weisellosigkeit überstanden, aber sie muss ja auch noch den Hochzeitsflug überleben, bis sie endlich Eier legen kann.

Erster Stich des Jahres
Die Bienen waren bei der Aktion recht friedlich und dann hat es mich doch erwischt. Ich war mit allem fertig und wollte nur noch ein schönes Foto vom Brutnest machen und befreite eine Hand vom Handschuh. Ich hielt die Wabe gerade gegen die Sonne und drückte ab, als sich eine Biene zwischen Daumen und Zeigefinger auf die Handsetzte und auch sofort abdrückte. Hach. Schade für uns beide! Und auch für Euch: Das Foto war unscharf... 😉

In einer kleinen Ritze im Scharnier des Gartenstuhls findet diese Bienen noch etwas Flüssigkeit. Der Wasserbedarf eines Volkes steigt mit der wachsenden Bienenzahl.
Auch diese Biene versorgt sich am winzigen Sproß des Sonnenhutes mit Wasser.

Endlich, nach mehr als einer Woche mit Anfangs Sturm und Regen, scheint die Sonne und es ist so warm, dass ich die Gartenstühle raushole und abschrubbe. Bienen sind auch unterwegs, auffällig viele fliegen knapp über dem Rasen. Zwei kommen immer wieder zu den Gartenstühlen.

Man muss schon genau hinschauen, was sie dort am Scharnier machen - Wasser holen! Das ist ein gefährlicher Job, deshalb erledigen ihn auch die ältesten, erfahrensten Bienen. Die paar Tropfen am Gartenstuhl sind leicht zu erreichen - und vielleicht haben sie durch das Metall ja auch noch einen guten Geschmack?

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Wie mit dem Locher gelocht: sämtliche Blätter dieser Krokusblüte sind perforiert.

Was ist denn hier passiert? Etliche Krokusse weisen an den Blättern ein regelmäßiges Lochmuster auf. Ein Räuber hat daran geknabbert und zwar bereits, als die Blüten noch fest geschlossen waren, denn sonst müsste schon ein wahrer Künstler am Werke sein, um so ein gleißmäßiges Muster zu erstellen.

Hat jemand eine Ahnung, wer der hungrige Besucher gewesen sein könnte? Ein Biologe schloss Blattschneiderbienen aus, Dafür sei es noch zu früh im Jahr. Schreibt doch mal!

Auch der lilafarbene Krokus ist angeknabbert und vermutlich seiner Pollen beraubt worden.

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Achtung! Biene im Anflug!

Herrlich! Dieser Sonnenschein! Den lieben nicht nur die Menschen. Auch die Bienen und die Krokusse profitieren vom warmen Licht. Heute summt es in unserem Vorgarten. Die Krokusse haben ihre Blüten weit geöffnet und laden zum (Liebes-) Mahl.  Ein paar Schnappschüsse:

Bienen verrenken sich auf unmögliche Weise, um mit ihrem Rüssel die Nektarquelle zu erreichen.
Fast ölig glänzt das Pollenhöschen am Hinterbein.
Außer Krokussen, Nieswurz, Weiden und Gänseblümchen blüht noch nicht viel - da ist der Andrang groß.
Diese Helle Erdhummelkönigin ist ebenfalls auf Futtersuche. Sie hat ja auch noch eniges vor, denn sie begründet nun ganz allein einen neuen Hummelstaat.

 

Auf den ersten Blick sieht es schlimm aus - so viele tote Bienen auf dem Anflugbrett. Doch eigentlich sind sie ein gutes Zeichen....

Nach der Beobachtung am vergangenen Sonntag mit den im Flug verklammten Bienen, erhielt ich einen Tag später von einer weiteren Nachbarin den Hinweis, dass vor der mittleren Beute so viele tote Bienen lägen. Wieder ein Schreck und leider konnte ich nicht sofort nachsehen, weil ich den ganzen Tag unterwegs war. Aber ich hätte eh nichts ausrichten können, als Imkerin ist man oft machtlos.

Totenfall herausgefegt
Als ich dann am nächsten Tag nachschaute, sah ich etwa 30 bis 40 tote Bienen auf dem Anflugbrett und auch den einen oder anderen gelben Kotspritzer. Der Zustand der Bienenleichen ließ bei einigen darauf schließen, dass der Tod schon vor längerer Zeit eingetreten ist. Auch auf dem Beutenboden lagen noch viele Tote. Ich habe kurz an die Beute geklopft - die Bienen brausten auf und beruhigten sich dann wieder.

Ein Blick durchs Schlüssel-, nein Flugloch in die Trogbeute. Man kann gut sehen, dass sie im Spätsommer noch unterhalb der Rähmchen weitergebaut haben. Auch hier etwas - aber wenig - Totenfall. Da ich wegen des erhöhten Stellplatzes auf das Mäusgitter verzichtet habe, können sie den Totenfall leichter nach draußen entsorgen.

Eine Schlussfolgerung ist diese: Als die Sonne am vergangenen Sonntag die Beute so schön wärmte, lösten sich die Bienen aus der Wintertraube, leerten draußen ihre Kotblase und machten sich an den Frühjahrsputz - und dazu gehört als erstes, die während der Wintermonate verstorbenen und aus der Traube gefallenen Bienen nach draußen zu befördern. Wegen des Mäusegitters ist das eine anspruchsvolle Aufgabe und sie werden nicht fertig geworden sein, bis kühlere Temperaturen sie wieder zum Kuscheln in der Traube zwangen. Meine Bienensachverständige wertet das frühe Stockputzen sogar als gutes Zeichen. Nur sehr starke Völker seien dazu so früh im Jahr in der Lage. Ich hoffe einfach mal, dass es so ist.

Die Sonne hat die Biene aus dem Stock gelockt. Etwa 20 bis 30 m ist sie geflogen, dann ging nichts mehr. Auf der Terrasse der Nachbarn starb sie im Schnee.

Heute früh schien die Sonne so herrlich, dass wir direkt nach dem Frühstück zu einem kurzen Spaziergang aufbrachen. Auf dem Rückweg kamen wir an den Bienenstöcken vorbei, die gerade von der Sonne beschienen wurden. Ich sagte noch: "Na, das könnte die Bienen zu einem Ausflug locken. Das wird nicht gut gehen."

Am Freitag waren die Fluglöcher der DN-Beuten zugeschneit. Da der Boden aber nur aus einem Gitter besteht, sind die Bienen sicher. Foto: Tanja Wolff

Flugmuskulatur verklammt
Und richtig: Nachmittags rief eine Nachbarin an und teilte besorgt mit, dass so viele Bienen auf ihrer Terrasse seien. Tatsächlich lag dort etwa ein Dutzend Bienen, alle tot. Die warmen Sonnenstrahlen auf den Beuten hatten sie nach draußen gelockt. Vermutlich wollten sie nur ihre Kotblase entleeren und Wasser holen. Doch bei Temperaturen um 4 °C war es einfach zu kalt. Da schaffen die Bienen nur wenige Meter, bis die Flugmuskulatur verklammt und sie durch die Kälte bewegungsunfähig werden. Der Rückweg zum Stock ist aussichtslos.

Fluglöcher eingeschneit
Vor zwei Tagen schickte mir eine andere Nachbarin ein Foto, auf dem die zugeschneiten Fluglöcher der Deutsch-Normalmaß-Beuten zu sehen waren. Aber das ist nicht schlimm. Durch den Gitterboden kommt reichlich Frischluft in den Stock. Bei der Trogbeute nebenan verhindert der Dachüberstand das Einschneien der Bienen - solange der Schnee nicht fast waagerecht angeweht wird. Hier wäre ein längere Zeit geschlossenes Flugloch eher kritisch, weil diese Beute ansonsten geschlossen ist.

Ich bin gespannt, wie sich das Wetter entwickelt, werden die frühlingshaften Temperturen, die für die nächsten Tage angekündigt sind, den Winter schon beenden? Oder erwischt uns auch noch die Kaltfront, die in Amerika für Tiefkühltemperturen gesorgt hat?

Der Ableger hatte erwartungsgemäß die kleinste Wintertraube.

Melde mich endlich wieder zurück. In den vergangenen Wochen ist das Bloggen eindeutig zu kurz gekommen. Dabei habe ich längst die Oxalsäurebehandlung durchgeführt - bereits am 12. Dezember, drei Wochen nach dem ersten Frost. Dann kann man davon ausgehen, dass die Königin eine Brutpause eingelegt hat und keine verdeckelte Brut vorhanden ist. Erst so kann die Oxalsäure alle Varroamilben im Volk erreichen.
Die großen Wintertrauben der beiden Wirtschaftsvölker machten einen guten Eindruck. In der Trogbeute saßen die Bienen lockerer, als in den Deutsch-Normalmaß-Beuten, die ja einen offenen Gitterboden haben. Die Trogbeute ist bis auf das Flugloch dicht und daher wohl auch wärmer.
Der Ableger, der im Sommer aber auch schon gut Honig eingetragen hatte, stellte die kleinste Wintertraube. Hoffentlich reicht die Bienenzahl, damit sie sich auch bei knackigen Wintertemperaturen ausreichend wärmen können. Der Winter kommt bestimmt noch.
Wie die Oxalsäure-Behandlung durchgeführt wird, habe ich früher schon ausführlich erklärt. Ich hoffe, die Bienen starten nun gut ins Frühjahr und vermehren sich kräftig.

3 Kommentare

Die ersten Sonnenstrahlen treffen auf die mit Raureif belegten Beuten.
Sogar das Anflugbrett ist gefroren. Im Mäusgitter und auf dem Brett liegen noch ein paar tote Bienen - der natürliche Totenfall - von den Arbeiterinnen aus dem Stock geschafft.

In der vergangenen Woche hat es zum ersten Mal gefroren. Heute Morgen um 8 Uhr zeigt das Thermometer - 2°C. In den Bienenstöcken herrscht Winterruhe. Nach kurzem Klopfen am Holz geben sie ein Lebenszeichen: Ein schnelles Aufbrausen, dann kehrt wieder Ruhe ein. Das ist ein gutes Zeichen, alle drei Völker sind lebendig und kuscheln in der Wintertraube.

Oxalsäurebehandlung in drei Wochen
Mit dem ersten Frost, häufig auch schon früher, legen die Königinnen keine Eier mehr. Nach drei Wochen kann man sicher sein, dass die Völker brutfrei sind. Dann ist die richtige Zeit, an einem kalten Tag die Oxalsäurebehandlung durchzuführen, um die Varroamilben abzutöten.

Und weil es heute früh so schön war, habe ich beim Rundgang durch den Garten weiter fotografiert.

Das Orange-Rot der Lampionblume leuchtet schon aus der Ferne.
Eiskristalle verzieren die Blätter einer Malve.
Ein letzter Gruß des Sonnenhutes.
Sie sehen schon fast knusprig aus, die Blätter der Hortensie.

 

Herbstastern ziehen vereinzelt noch Bienen an.

Die Schatten stehen schon tief, aber diese Biene nutzt die letzten Sonnenstrahlen zu einem Ausflug und findet eine der letzten Blüten.
Eigentlich sollten Bienen um diese Zeit Winterruhe halten und keine Kraft mit Ausflügen verschwenden. Aber wenn die Sonne so schön lockt?

Eben flatterte der Newsletter "Bienen@imkerei" in meine Mailbox. Dieses Mal geht es um die Varroakontrolle im Winter.

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Jetzt wird es aber richtig kalt. Da suchen nicht nur wir die Wärme, sondern auch Mäuse nach einem gemütlichen Winterquartier. In Bienenbeuten gefällt es ihnen. Darin zieht es nicht und möglicherweise strahlen die Bienen auch noch etwas Wärme ab. Denn kühler als 10 bis 15 °C wird es im Brutnest nicht. Dazu gibt es noch einen kalorienreichen Futtervorrat in Form von Honig, Brut und verendeten Bienen.

Mäuse nicht erwünscht
Leider vertragen Bienenvölker keine Nagetiere als Mitbewohner. Obwohl Bienen so wehrhaft sind - wozu haben sie ihren Stachel - können sie sich gegen diese Eindringlinge nicht wehren.  Deshalb hält ein Gitter vor dem Flugloch ungebetene Gäste fern. Ich hab es Anfang Oktober angebracht (hinke mit der Berichterstattung etwas hinterher) und konnte die anfliegende Biene beobachten, die sich von der ungewohnten Optik des Einfluglochs irritieren ließ.

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Kaum ist der Futtereimer platziert, stürzen sich die Bienen auf das Futter. Damit sie nicht ertrinken, schwimmen Korkscheiben auf der Futterlösung. Der Zweig dient als Aufstiegshilfe für den Weg zurück in die Zarge.
... und schon leer. Nur drei Tage brauchte dieses Volk für 6 l Futter.

Bin ich froh, dass nun alle Arbeiten für die Bienen erledigt sind: die zweite Ameisensäurebehandlung hat dank des warmen Wetters gut geklappt und auch das Futter wurde gut angenommen. Durch Wiegen der Beuten ermittelte ich Futtervorräte zwischen 20 und 23 kg pro Volk. Das sollte reichen, um den Winter zu überstehen. Ob der wohl lang und kalt wird?

Mastjahr = harter Winter?
Kastanien, Eichen und Buchen tragen reichlich Früchte - ein so genanntes Mastjahr (Wildschweine und andere Waldtiere finden überreichlich Nahrung und nehmen kräftig zu.) Natürlich gibt es dazu passende Bauernregeln "Viele Buchnüsse und Eicheln, dann wird der Winter auch nicht schmeicheln" oder "Wenn die Eichen viel Früchte tragen, wird ein langer Winter tagen." Wenn Bäume viele Samen tragen, reagieren sie damit auf Klimaschwankungen über dem Ozean. Einen interessanten Beitrag dazu fand ich in der Natur. Merken auch Bienen, wenn sich ein harter Winter ankündigt und legen sie dann größere Vorräte an? Gehört habe ich darüber noch nichts, es wäre mal eine Recherche wert - im langen Winter ist dazu genügend Zeit.


Fast vorbei sind sie, die heißen Tage. Doch am Mittwoch gaben die Arbeiterinnen bei Queen Marlene alles: Sie hocken auf dem Anflugbrett, hängen an der oberen Fluglochkante und schlagen mit den Flügeln was das Zeug hält. Wieder einmal ist es bei Außentemperaturen von annähernd 30 °C zu heiß in der Beute. Mit ihren Flügeln ventilieren die Bienen frische Luft hinein. Außerdem verdunstet drinnen die Ameisensäure, die ich vor einer guten Woche im Nassenheider Verdunster auf die Rähmchen gestellt habe. Das mögen die Bienen auch nicht.

Mit Ameisensäure gegen Varroamilben
Wer sich über den Verdunster informieren möchte, ist auf der Seite der Honigmacher richtig. Hier ist der Nassenheider ausführlich beschrieben.

Damit die Bienen den Verdunster nicht mit Propolis verkitten, habe ich ein Propolisnetz zwischen die Zargen gelegt - so kommt keine Biene an den Verdunster ran.

Der höchste Milbefall war im Ableger zu verzeichnen (leider habe ich es versäumt, ihn vier Wochen nach der Bildung mit Milchsäure zu besprühen). Bei Marlene und Helene hält sich der Milbenfall in deutlichen Grenzen. Allerdings gibt es auch Ameisen, die die eine oder andere Milbe wegtragen.

Ich bin sehr froh, dass ich mit der Ameisensäurebehandlung nun durch bin. Die hohen Temperaturen verlangten den Einsatz des kleinsten Dochtes. Glücklicherweise stiegen die Temparturen in der Zeit nicht über 30 °C. Jetzt geht es mit dem Auffüttern weiter.