Wiese ohne Jakobskreuzkraut

Für die Schwebfliege (links) und das unbekannte Flugobjekt (rechts) scheint das Jakobskreuzrkaut attraktiv zu sein. Ich möchte aber nicht, dass die Bienen sich dort bedienen.

Vergangene Woche fielen mir beim Blick auf die Wiese die kühlgelben Blüten des Jakobskreuzkrautes auf, die sich von den sonnengelben Blüten des Johanniskrautes unterscheiden. Vor zwei, drei Jahren ist es in unserem Wohngebiet aufgetaucht. Es wanderte von der Straße in die Wiese ein - von Westen kommend. Interessant, dass die meisten Pflanzen nun an der östlichen Seite der Wiese standen. Da weiß man, woher der Wind weht...

Mit Muskelkraft gegen Jakobskreuzkraut
Auf der Wiese ist das Kraut unerwünscht. Wer mehr darüber wissen möchte, kann den Artikel übers Jakobskreuzkraut lesen, den ich im vergangenen Jahr geschrieben habe. Dank der Trockenheit und mit etwas Muskelkraft ließen sich die etwa 90 cm hohen Pflanzen samt Wurzeln aus der Erde reißen. Eine ganze Schubkarre habe ich so gefüllt und heute bei der Nachlese noch eine Handvoll Jakobskreuzkraut gezogen, bevor es wieder aussamt. Wer

Blick auf die Völker
Ansonsten machen die fleißigen Bienen ihrem Ruf alle Ehre. Vor drei Wochen habe ich geschleudert, heute konnte mein Mann den Honigraum bei Volk Gertrud nur mit größtem Kraftaufwand herunterheben. Die sind echt wahnsinnig! Ich überlege schon, wie ich das nächste Schleudern mit dem Urlaub verbinde. Und dann sind da ja auch noch 30 kg Frühjahrstracht im Keller, die aus den Eimern in Gläser abgefüllt werden wollen...
Nachdem ich bei Gertrud in zwei der wöchentlichen Kontrollen keine Stifte und auch keine Königin entdecken konnte, habe ich vor acht Tagen zur Prüfung der Weiselrichtigkeit eine Wabe mit jüngster Brut von nebenan hineingehängt. Heute dann die Spannung beim Nachsehen - keine Weiselzelle zu entdecken. Auf der dritten Wabe dann endlich winzige Stifte. Was wohl los war? Ob die Königin wegen der Hitze eine Brutpause eingelegt hat? Ob sie nicht ganz fit ist? Bin gespannt, wie es weiter geht!

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