Die Sonne scheint – her mit den Honigräumen!

Überall eine Etage aufgesetzt: Die Honigräume bilden den Abschluss der Beutentürme.

Wie bin ich froh, dass die kalten Tage der vergangenen Woche vorbei sind. Unsere Apfelbäume stehen kurz vor der Blüte. Eine Frostnacht in voller Blüte hätte ihnen nicht gut getan. Aber nun endlich steigen die Temperaturen: Herrlichstes Flugwetter für die Bienen und der Tisch für sie ist reichlich gedeckt. Die Kirschbäume blühen. Da wird es Zeit, die Honigräume aufzusetzen.

Blick in die untere Brutzarge des Ablegers "Gertrud".

Wachsmotte im Winterlager
Über den Winter hatte ich einige frisch ausgebaute Waben des Vorjahrs eingelagert. Die wollte ich nun teils in die Honigräume verbauen. Wollte! Ich habe sehr darauf geachtet, dass keine bebrüteten Waben dabei waren, um keine Wachsmotteneier einzulagern. Entweder habe ich etwas übersehen oder es reicht aus, wenn die Bienen bereits Pollen eingelagert haben. Der große Teil der Waben ist zerfressen. Kein schöner Anblick. Nun warte ich darauf, dass die Sonne kräftig genug scheint, um den Sonnenwachsschmelzer einzusetzen.
Nun sind die drei Honigräume mit frischen Rähmchen und Mittelwänden ausgerüstet.

Ableger gut entwickelt
Überrascht war ich, als ich beim Ableger Gertrud eine Randwabe entnahm, um dort den Drohnenrahmen einzusetzen. Beim Hochziehen purzelten die Bienen nur so von der Wabe - es ist ein wirklich gut entwickeltes bienenstarkes Volk. Da würde es mich nicht wundern, wenn sie bald in Schwarmlaune geraten....

Ruhe in der Trogbeute
In der Trogbeute waren die Bienen auch sehr ruhig. Ich hoffe, das Nachziehen einer Königin in diesem weisellosen Volk hat geklappt und sie trifft beim Hochzeitsflug auf genügend kräftige Drohnen.

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