Erster Stich des Jahres

Manche lassen sich bewusst von Bienen stechen, weil sie zum Beispiel bei Arthrose Linderung verspüren. So weit ist es bei mir noch nicht....
Das ist nicht "mein" Bienenstich, sondern ein Foto aus dem Archiv. Dieser Mann ließ sich in den Ellenbogen stechen, weil das Bienengift seine Arthrose lindert. Ich habe mich nicht freiwillig stechen lassen.

Manche Themen drängen sich ja zur Unzeit auf: Ein Bienenstich im Januar! Ich wollte schon immer aufschreiben, wie Bienenstiche zu behandeln sind - aber doch nicht im Winter, wenn keiner - außer unvorsichtigen Imkerinnen - gestochen wird!
Wie ist es passiert? "Mal eben nach den Bienen schauen".... Dieses Mal sogar mit Schleier, weil ich am Flugloch fotografieren wollte. Ach, und längst wollte ich bei Helene den Futtervorrat kontrollieren. Handschuhe und Stockmeißel hatte ich nicht dabei, es würde schon so gehen, dachte ich. Hätte ich nur besser nachgedacht. Bei Temperaturen um 12 °C sind meine Hände natürlich eine gute Wärmequelle. Also ist mir ein Bienchen auf der Suche nach Wärme in den Ärmel gekrabbelt und hat mir dann ins Handgelenk gestochen. AUA!
Schnell den Stachel samt Giftblase aus der Haut geschnippst und zuhause ein Kühlkissen aufgelegt. Erst drei Stunden später begann die Hand anzuschwellen, zu schmerzen und heiß zu werden. Über Nacht habe ich mir einen kleinen Verband mit histaminhaltiger Salbe "Mückenstichsalbe" angelegt. Noch ist die Schwellung nicht größer geworden, aber ich rechne im Laufe des Tages damit....
Ist aber nicht so schlimm. Ich werde es aushalten. Bringt nur wieder meinen Blogvorlauf durcheinander. Für heute war ein Beitrag über Möbelpflege aus Bienenwachs geplant.
Und Helenes Futtervorrat? Ich glaube, er reicht.

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