Meister im Wabenbau

Den sprichwörtlichen „Bienenfleiß“ gibt es wirklich. Davon konnten wir uns knapp zwei Wochen nach dem „Einschlagen“ (dem Einzug) des Volkes in die Bienenkiste überzeugen. Erstmals stellte DSC_0642ich frühmorgens die Kiste aufrecht hin, nahm den Boden ab und war überrascht von der Größe des Wabenwerks. Fast die Hälfte des Brutraumes ist mit weißen Waben bedeckt. Auf dem Foto sieht man auch die gelben Wachsanfangsstreifen, die ich anfangs viel zu lang eingesetzt und später auf 1 cm gekürzt habe. Sie dienen den Bienen als Richtschnur für ihre Bautätigkeit. Ohne diese würden sie kreuz und quer bauen und ich könnte die Waben später nur schwer entnehmen.

Uns war bewusst, dass Bienenschwärme einen starken Bautrieb besitzen, aber mit einem so großen Wabenwerk hatten wir nicht gerechnet. So können wir ganz zuversichtlich sein, dass die Bienen den vorderen Raum genügend ausbauen und Honig für die DSC_0646Überwinterung eintragen.

Im nächsten Jahr können wir den Trennschied entnehmen und den kleineren Honigraum oben freigeben – dort tragen die Bienen dann den Honig ein, den wir ernten werden. Das dauert ja leider noch. In der Vergrößerung (rechts) ist zu erkennen, dass in die frisch gebauten Waben bereits goldgelber Honig eingetragen wurde.
Hier gehts zum Wochenblatt-Artikel.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.